Willkommen

Die FART AG - Ferrovie Autolinee regionali Ticinesi SA - sind eine öffentliche Transportgesellschaft, aktiv in der Region Locarno und den dazu gehörenden Tälern, eine äusserst beeindruckende Region, welche nicht nur das Seeufer umfasst, sondern auch die charakteristischen angrenzenden Täler.

Das Angebot umfasst die Centovalli Bahn, die Buslinien im städtischen und regionalen Verkehr, die Seilbahnen Verdasio-Rasa und Intragna-Pila-Costa, sowie das Verkaufsbüro "La Biglietteria" (Fahrkartenschalter), mit verschiedenen Ausflugsvorschlägen.


Geschichte

Die Geschichte der FART AG beginnt 1989, mit der Vision von einer Verbindungslinie zwischen Locarno und Domodossola - durch das Centovalli Tal und das Valle Vigezzo Tal - und demzufolge die Gotthard- mit der Simplon-Bahnlinie.

Am 30. September 1989 reicht der Bürgermeister von Locarno beim Bundesrat den formellen Antrag für eine Eisenbahnlinien Konzession ein, die unter dem Namen Ferrovie Locarnesi, drei Strecken umfasst: die "Locarno - Bignasco", die "Locarno - Ribellasca" und die "Locarno - Valmara". Es wird ein Komitee im Vigezzotal gebildet um den Bau der Bahn Locarno - Domodossola zu fördern und am 28. Dezember 1898 wird die eidgenössische Konzession erteilt.

Am 18. November 1909 werden die "Ferrovie Regionali Ticinesi" (FRT) gegründet.

Im Mai 1913 beginnen die Bauarbeiten. Wegen finanziellen Problemen werden diese unterbrochen. Im April 1914 werden sie vorgesetzt, aber sie werden zwangsweise reduziert und dann wieder eingestellt beim Ausbruch des Krieges. Am 12. November 1919 wird die definitive Vereinbarung unterzeichnet, der betrieb für den Italienischen Abschnitt geht an die Società Subalpina di Imprese Ferroviarie, der Schweizer Abschnitt an die Ferrovie Regionali Ticinesi. Die Bauarbeiten werden im 1921 wieder aufgenommen.

Am 25. November 1923 wir die Eisenbahn Locarno - Domodossola eingeweiht, dank dem Willenskraft von den Herren Balli, Sutter, Falcioni und Testore die die Technischen und Finanziellen Schwierigkeiten überwinden konnte. Am 27. November 1923 tritt die Eisenbahn in jeder Hinsicht in Betrieb genommen. Weiter im 1923 wird der Betrieb der "Tramvie Elettriche Locarnesi" und der "Ferrovia Locarno - Ponte Brolla - Bignasco" (LPB oder Valmaggina) an die FRT übergeben. Im 1924 wird der Schiffsbetrieb vom Schweizerbecken des Lago Maggiore übernommen unter Verwendung der Schiffe der "Società Subalpina".

Anfangs der 50er Jahren befindet sich die FRT wieder in finanziellen Schwierigkeiten und das Bundesgericht genehmigt ein neues abkommen das folgendes vorsieht: die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Locarno - Domodossola, der Übertrag der Schifffahrt Lago Maggiore an die italienische Betriebsgesellschaft, die Umwandlung der Strassenbahnstrecken des Locarnese in Buslinien und die Zusage an die FRT die Überland-Buslinien des Locarnese beim Auslaufen des Vertrages mit dem bisherigen Betreiber zu übertragen.

Im 1957 erhalten die FRT die eidgenössische Konzession für die Buslinien Locarno - Ascona und Brissago mit den dazugehörigen Anschlusslinien. Betriebsbeginn ab dem 1. Januar 1962.

Im 1958 wird eine Vereinbarung mit den Gemeinden Locarno, Muralto un Minusio abgeschlossen, über den Wechsel vom Strassenbahn- zum Autobusbetrieb. Die FRT übernimmt auch den Betrieb der Seilbahn Verdasio - Rasa.

Am 30. April 1960 geht der Strassenbahnbetrieb zu Ende und wird durch denjenigen der Autobusse ersetzt.

Die Jahre 1961 bis 1968 sind bedeutend für die Erweiterung der Aktivitäten der Gesellschaft. Nach Abschluss des Wechsels zu Autobussen wird die FRT zur FART, Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi. Im April 1964 wird die Buslinie Locarno - Cugnasco eröffnet. Im gleichen Monat wird die Strecke Monte Verità - Asona Post - Lido - Sonnenhof wieder in Tätigkeit genommen. In der Piazza Grande in Locarno öffnet das Reisebüro seine Pforten. Am 15.
November 1965 schliesst die Bahn Locarno - Bignasco, die sogenannte "Valamagigna". Am dem 29. November 1965 wird der Busbetrieb eingeführt.
Ab Juni 1966 übernimmt FART den Betrieb auf allen Strecken der Hügelzone von Locarno.

Im 1976 wird eine Vereinbarung zwischen der Seilbahn-Genossenschaft Intragna - Pila - Costa, Kanton Tessin und FART abgeschlossen: der Kanton wird Eigentümer der Anlage und FART übernimmt den Betrieb. Im 1983 ist die Erneuerung der Bahnkonzession von der Beseitigung der Bahnstrecke auf den städtischen Strassen abhängig. Der neue Eisenbahntunnel von Locarno nach San Martino wird am 17. Dezember 1990 eingeweiht, zusammen mit dem Unterirdischen Bahnhof von Locarno.

Ab Ende 80er Jahre bis heute, wird der Bahnbetrieb und der Busbetrieb ständig modernisiert und erweitert.

Eisenbahn
Im 1989 werden 8 neue Elektrozüge Abe 4/6 (n. 51 - 58) gekauft, vier werden im 2011 komplett renoviert und auf den neuen Name "Centovalli Exspress" getauft. Ab 1990 beginnen die Erneuerungsarbeiten an den Sicherheitsanlagen. Im 2015 werden die restaurierungsarbeiten an den Viadukten begonnen die mehre Jahre dauern werden.

Buslinien
Im 1990 wird das Verkehrsnetzt erweitert, dank der Einführung von fünf Überland-Linien. Im 2006 wird die Konzession bis 2016 erneuert. Im 2005 wird die Linie Ascona - Locarno - Minusio bis Tenero-Brere verlängert. Im 2007 startet der Renovierungsplan für die Busflotte: neue ökologische Fahrzeuge ausgestattet mit dem Fahrgastinformationssystem SIGE.

La Biglietteria FART
Im Dezember 2007 schliesst das Reisebüro und es öffnet die neue Verkaufsstelle "La Biglietteria FART" am Bahnhofsplatz in Locarno - Muralto.

Neuer Hauptsitz
Der neue Hauptsitz ist ab Ende 2011 operativ. Das Gebäude wird mit einer modernen Holzhackschnitzel Fernheizung erwärmt, an der 20 Wohngebäude im umliegenden Quartier verbunden sind.

Tarifverbund Arcobaleno
Der neue Tarifverbund Arcobaleno ist am 1. September 2012 eingeführt worden und hat alle Produkte, Tarife und Verkaufssysteme zwischen den verschiedenen Transport unternehmen des Kantons vereingingt.

Brückenbau in Intragna (1916)

Brückenbau in Intragna (1916)